ErfolgErfolgreich durch Integration

Einwanderer sind bereit für den Erfolg von Deutschland, die nicht einmal Bürger dieses Landes waren.

Unter Zuwanderung nach Deutschland versteht man die Zuwanderung von nicht-deutschen Bürgern nach Deutschland. Es hat sich herumgesprochen, dass Deutschland ein guter Ort zum Leben und Arbeiten sein kann: Deutschland ist mehr denn je ein attraktives Ziel für Zuwanderer. Seit 1990 gehört Deutschland zu den fünf beliebtesten Zielländern für Zuwanderer weltweit. Der Großteil der Zuwanderer in Deutschland kommt aus Osteuropa, Südeuropa und auch dem Nahen Osten.

Wie man ein erfolgreicher Migrant wird:

Die deutsche Migrationspolitik hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen weiten Weg zurückgelegt. Das Land hat begonnen, sich seiner Identität als wichtiger Migrationsmagnet zu stellen. Die Paradigmen haben sich verschoben, weg von Migranten als temporäre Gäste hin zu notwendigen, geschätzten und langfristigen Beitragszahlern für die Gesellschaft. Durch das 2012 in Kraft getretene Anerkennungsgesetz können Zuwanderer und solche, die es werden wollen, ihre ausländischen Abschlüsse in Deutschland anerkennen lassen – ein notwendiger Schritt für Nicht-EU-Zuwanderer, die keinen europäischen Hochschulabschluss haben und in Deutschland eine Beschäftigung aufnehmen wollen. Für EU-Bürger, die einen reglementierten Beruf ausüben – zum Beispiel Ärzte oder Rechtsanwälte – ist die Anerkennung ebenfalls eine Voraussetzung für die Berufsausübung in Deutschland. Dies ist eine positive Grundlage für den Wunsch der Zuwanderer, in Deutschland eine Beschäftigung zu suchen und ihre Karriere zu beginnen.

Erteilung von Aufenthaltstiteln an qualifizierte Migranten:

Viele Hochqualifizierte kommen nach Deutschland, um hier eine Fachkarriere zu machen. Dabei gilt es, elementare Unterschiede zu beachten: Staatsangehörige aus EU-Ländern, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz haben zum Beispiel freien Zugang zum deutschen Markt und benötigen keinen Aufenthaltstitel. Für Staatsangehörige aus Nicht-EU-Ländern hingegen ist ein Visum erforderlich. Die Zahl der Drittstaatsangehörigen, die einen Aufenthaltstitel als qualifizierte Fachkräfte oder Hochqualifizierte erhalten haben, lag im Jahr 2019 bei knapp über 39.000. Es werden immer mehr Aufenthaltstitel an Hochqualifizierte vergeben. Die Relevanz der “Blauen Karte EU” nimmt daher deutlich zu.

Holen Sie Ihre Familie zu sich:

Deutschland liebt Kinder! Für Arbeitnehmer mit einer Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis, konkret einer Blauen Karte EU für Deutschland, ist es einfach, ihre Familie nachzuholen, wenn die Wohnung groß genug ist, der Lebensunterhalt der Familie gesichert ist und der Ehepartner volljährig ist.

Migranten tragen zum Wirtschaftswachstum bei:

Das Produktionspotenzial entspricht der Menge aller fabrikmäßig hergestellten Waren und Dienstleistungen und hängt im Wesentlichen von 3 Faktoren ab: der Anzahl der Personen, die Waren und Dienstleistungen herstellen, der Zeit, die für die Produktion benötigt wird, und der Produktivität der eingesetzten Mitarbeiter und Maschinen. Die arbeitsbedingte Zuwanderung hat in zweierlei Hinsicht einen positiven Einfluss auf das Produktionspotenzial: Erstens erhöht sich durch die Zuwanderung die Zahl der Beschäftigten und es können mehr Güter und Dienstleistungen hergestellt werden. Zweitens haben laufende Studien gezeigt, dass Migranten, die auf der Suche nach Arbeit nach Deutschland kommen, höher qualifiziert sind als einheimische Arbeitnehmer und folglich die Arbeitsproduktivität erhöhen.

 

Die Zuwanderung kann in den nächsten Jahren grundsätzlich entscheidende positive Wachstumseffekte auf das mittelfristige Produktionspotenzial haben. Würde man bei dieser vernünftigen Abschätzung nur qualifizierte Zuwanderer berücksichtigen, wären die Ergebnisse sogar noch deutlich positiver.

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Jamal Bouassiria

Jamal Bouassiria ist ein deutsch-marokkanischer Journalist, Politikwissenschaftler und Unternehmer im Online-Marketing. In Marokko aufgewachsen entschied er sich nach dem Abitur für ein Studium der Politikwissenschaft in Deutschland. Nach Studienabschluss an der Universität Oldenburg begann Jamal Bouassiria seine Promotion im Fach Politikwissenschaft. Während einer zusätzlichen Ausbildung in der Journalistenschule entdeckte er seine große Leidenschaft für den Online-Journalismus. Neben der Gründung des Nachrichtenportals und verschiedener Online-Unternehmen – darunter eine Marketingagentur und diverse E-Commerce-Shops – berät Jamal Bouassiria Unternehmen sowie Politiker und Parteien in Marokko, u.a. den Gesundheitsminister, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und der Kommunikation mit Menschen. www.jamalbouassiria.de www.afripamediaservice.com

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